Borussia Dortmund vs. Bayern München – Im Einzelvergleich
Posted on | April 11, 2012 | No Comments
Von Alex Troll und Daniel Uebber
Heute steht das vorentscheidende Duell um die deutsche Meisterschaft zwischen Borussia Dortmund und Bayern München auf dem Programm. Das Team von Stadion11 ist schon gespannt auf das Spiel – für uns ist der Ausgang mehr als offen. Trotzdem haben wir uns an den Versuch gemacht, einmal die beiden Mannschaften zu vergleichen, um somit eine Prognose für das Spiel zu geben. Wir sind auf Eure Meinungen dazu gespannt!
Das Torwartduell
Manuel Neuer ist die unbestrittene Nummer Eins im Tor der deutschen Nationalelf, zeigte in dieser Saison aber einige Schwächen in wichtigen Partien, wie zum Beispiel in den Duellen gegen die Gladbacher Borussia. Zwar kassierte Roman Weidenfeller bisher drei Gegentreffer (22) mehr als sein Kollege Neuer (19), dennoch spielt er die konstantere Saison. Zudem verhinderte er 14 Großchancen (Neuer 7) und parierte 75,9 Prozent aller Torschüsse (Neuer 69,8 %).
| Gegentore | Verh. Großchancen | Geh. Schüsse | |
| Weidenfeller | 22 | 14 | 75,9% |
| Neuer | 19 | 7 | 69,8% |
Punkt BVB
Das Abwehrduell
Spannend wird es auch in der Abwehr. Bayern stellt mit nur 19 Gegentoren die sicherste Abwehr der Bundesliga, auch wenn die Dortmunder Spieler bis auf Schmelzer gegen Alaba bessere Zweikampfwerte aufweisen als die Bayernspieler, wie unsere Tabellen zusammenfassen:
Abwehr:
| Gelbe / Rote Karten | Ballkontakte | Zweikämpfe | |
| Piszczek | 1 / 0 | 2.026 | 59,4% |
| Lahm | 3 / 0 | 2.740 | 54,2% |
Lahm gewinnt.
| Gelbe / Rote Karten | Ballkontakte | Zweikämpfe | |
| Hummels | 1 / 0 | 2.091 | 67,3% |
| Boateng | 3 / 1 | 1.633 | 63,6% |
Hummels gewinnt.
| Gelbe / Rote Karten | Ballkontakte | Zweikämpfe | |
| Subotic | 4 / 0 | 1.597 | 66,8% |
| Badstuber | 4 / 0 | 2.298 | 66,1% |
Subotic gewinnt.
| Gelbe / Rote Karten | Ballkontakte | Zweikämpfe | |
| Schmelzer | 3 / 0 | 1.614 | 49,7% |
| Alaba | 1 / 0 | 1.052 | 52,3% |
Alaba gewinnt.
Punkt BVB
Das Mittelfeldduell
Das Mittelfeld stellt zweifelsohne das Prunkstück der Bayern dar. Mit Robben, Ribery, Schweinsteiger, Kroos und Müller haben die Münchener eine Personaldecke, die mit internationalen Topstars besetzt ist. Auch die Dortmunder müssen sich mit Kehl, Gündogan, Großkreutz und Kagawa nicht verstecken – bei ihnen besticht das Mittelfeld durch die Fähigkeit, schnell vor das gegnerische Tor zu kombinieren. Die Dortmunder sind weniger von individuellen Geistesblitzen abhängig wie die Bayern. Dennoch, ist das Mittelfeld der Münchender wohl stärker einzuschätzen, als das der Dortmunder, wie ein Blick auf die Statistik verrät:
| Vorlagen | Ballkontakte | Zweikämpfe | |
| Kehl | 3 | 1.154 | 54,4% |
| Schweinsteiger | 3 | 1.542 | 56,3% |
Schweinsteiger gewinnt.
| Vorlagen | Tore | Zweikämpfe | |
| Gündogan | 3 | 3 | 46,2% |
| Kroos | 9 | 4 | 53,3% |
Kroos gewinnt.
| Vorlagen | Tore | Zweikämpfe | |
| Großkreutz | 6 | 7 | 42,6% |
| Ribery | 18 | 11 | 47,2% |
Ribery gewinnt.
| Vorlagen | Tore | Zweikämpfe | |
| Kagawa | 9 | 12 | 34,7% |
| Robben | 6 | 11 | 45,0% |
Robben gewinnt.
| Vorlagen | Tore | Zweikämpfe | |
| Blaszczykowski | 10 | 4 | 50,3% |
| Müller | 13 | 4 | 42,7% |
Kuba gewinnt.
Punkt Bayern
Sturm:
Das Sturmduell
19 Tore Lewandoswki, 25 Tore Gomez. Gerade der Münchener hat eine beeindruckende Torquote. So schießt er statistisch gesehen alle 88 Minuten ein Tor, während Robert Lewandowski 129 Minuten pro Torerfolg braucht. Dafür hat der Pole schon acht mal aufgelegt, während Gomez nur drei mal einen Assist verbuchen konnte. Trotzdem entscheidet Gomez das Duell für sich, dager auch hier:
Punkt Bayern
| Tore | Min pro Tor | Vorlagen | |
| Lewandowski | 19 | 129,2 | 8 |
| Gomez | 25 | 88,8 |
Gesamtwertung: Der BVB hat leichte Vorteile (3:2), doch das Spiel ist völlig offen. Wer ist Eurer Meinung nach Favorit?
Hier die Prognose von FIFA 12:
Bayer und Dutt – Da stimmte die Chemie nicht
Posted on | April 2, 2012 | No Comments
ein Feature von Mathias Günther und Daniel Uebber
Am Sonntagvormittag trennte sich Bundesligist Bayer 04 Leverkusen nach der fünften Niederlage in Folge von seinem Cheftrainer Robin Dutt. Die Amtszeit des „Wunschtrainers“ Dutt hatte nur 9 Monate Bestand. In dieser Zeit fand der gebürtige Kölner keinen Draht zur Mannschaft und lief bei den Fans aufgrund von diversen Aktionen ins Abseits.
Von Platz 2 ins Tabellen-Niemandsland?
Letzte Saison hatte Bayer am 34. Spieltag das Ticket für die direkte Championslegaue-Qualifikation gebucht. Ein Ziel, dass Bayer seit sieben Jahre nicht mehr erreichen konnte. Jupp Heynckes schaffte es drei Faktoren zu verbinden: Spaßfußball und Erfolg, erreicht durch ein defensives Grundgerüst. Mit Arturo Vidal und Sami Hyypiä fielen jedoch zwei wichtige Eckpfeiler der vergangen Spielzeit weg. Zwar wurde Vidals Transfer durch die Entwicklung Lars Benders kompensiert, aber ein erfahrener Abwehrrecke fehlte nun. Der einstige DFB-Juniorenspieler und heutige türkische Nationalspieler Ömer Toprak mag zwar Talent besitzen, doch um sich in der Königsklasse sowie der Spitzengruppe der Bundesliga erfolgreich etablieren zu können, braucht man heutzutage andere Kaliber – dies zeigte sich schon bei der peinlichen Pokalniederlage gegen Dynamo Dresden nach einer 3:0-Führung, spätestens aber nach dem 1:7 beim FC Barcelona. Gerüchten zu Folge soll Dante, der jetzt wohl zu den Bayern wechseln wird, im Sommer bereit gewesen sein, zu den Leverkusenern zu wechseln. Doch die sportliche Leitung um Rudi Völler und Geschäftsführer Holzhäuser lehnten eine Verpflichtung mit der Begründung “Dante passt nicht ins Spielsystem” ab, wie gemunkelt wird. Die Folge: Die Chance, mit Dante einen Stabilisator für die Abwehr zu verpflichten und gleichzeitig einen direkten Konkurrenten um die Championsleagueplätze zu ärgern, blieb ungenutzt.
Kommunikationsprobleme mit der Vereinsführung und den Fans
Robin Dutt ist in Leverkusen an zwei Problemen gescheitert. Zum einen wurde Dutt nicht wirklich warm mit den Fans der Werkself: 4.000 Dauerkarten-Besitzer der Werkself haben bereits ihr Abonnement gekündigt – auch, weil sie sich nicht mit Robin Dutt als Trainer ihres Vereins identifzieren konnten. Hämische Sprechchöre gegen den Coach waren in der Rückrunde fast in jedem Heimspiel zu hören. Zum anderen hatte es sich Robin Dutt auch mit Teilen seiner Mannschaft, allen voran Michael Ballack, man erinnere sich an den legendären Satz “Es muss für jeden Spieler eine Ehre sein, bei Bayer 04 auf der Bank zu sitzen”, sowie der Bayerführungsetage um Rudi Voller und Wolfgang Holzhäuser verscherzt. Hatte Holzhäuser Dutt vor der Saison noch für 800.000 Euro vom SC Freiburg losgeeist, glaubte dieser nun nicht mehr daran, dass Dutt die sportliche Wende bei Bayer 04 Leverkusen einleiten konnte. Unverständnis sammelte der Trainer auch durch seine taktische Marschroute, mit nur einem Stürmer anzutreten: Da hat man mit Eren Derdiyok, Stefan Kießling und dem 9-Millionen-Einkauf André Schürrle drei brandgefährliche Stürmer in den Reihen, doch fand sich einer davon immer auf der Bank wieder. André Schürrle spielte sogar auf der für ihn ungewohnten Position im rechten Mittelfed, wo der pfeilschnelle Spieler in den Augen der Fans verschenkt ist. Dazu läuft Renato Augusto seiner Form hinterher, Tranquillo Barnetta war lange Zeit verletzt.
Einwurf von Daniel Uebber
Gescheitert an den Erwartungen der Fans?
Robin Dutt wollte in Leverkusen nicht mehr “Zweiter” werden – er wollte etwas verändern, um die Meisterschaf mitspielen. Ist er letztendlich an diesem Anspruch gescheitert? Fakt ist: Bayer Leverkusen ist noch mitten drin im Rennen um die Europaleague-Plätze. Dortmund und Bayern sind momentan auf einem Level, an das kein Bundesligateam herankommt. Auch nicht Bayer Leverkusen in Topform – auch wenn man die Bayern in deren Schwächephase diese Saison schlagen konnte. Bayer Leverkusen befindet sich auf einem Tabellenplatz, der letztendlich dem Potenzial der Mannschaft gerecht wird.
Short shout from S11:
Die Chemie stimmte nicht: Dutt’s Aus bei Bayer ist die Folge von Missverständnissen zwischen Coach, Fans und Vereinsführung. by MathesG und Daniel_Uebber
Tags: Bayer Leverkusen > Fans > Robin Dutt > Rudi Völler > Wolfgang Holzhäuser
5 Gründe, warum Hertha BSC absteigt
Posted on | April 1, 2012 | No Comments
Die alte Dame hat es nicht leicht. Tabellenplatz 17, ratlose Spieler und verzweifelte Fans. Viel schlimmer ist aber: Eine Besserung der Situation ist nicht abzusehen. Zwar hat sich die Mannschaft beim Sieg gegen Mainz und der Niederlage gegen Wolfsburg phasenweise als Bundesliga tauglich präsentiert, fünf Gründe sprechen dennoch für den Abstieg von Hertha BSC Berlin.
1. Die Chancenverwertung vor dem Tor
Das Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg hätte auch 6:1 für den Hauptstadtclub ausgehen können. Rafael (7 Min.), Ben-Hatira (53 Min.), Hubnik (60 Min.) Lasogga (64 Min.) und Ramos (68 Min und 73 Min.) vergaben sechs Großchancen für Hertha BSC. Und das Phrasenschwein kann bezeugen, dass es sich rächt, wenn man die Tore nicht macht. Nach dem 1:3 in der 77 Minute brach das Team von Otto Rehhagel schließlich zusammen. Die Chancenverwertung wird sich bis zum Saisonende wohl nicht dramatisch verbessern.
2. Das Restprogramm
Die Hertha hat noch sechs Spiele vor sich. Sechs mal die Möglichkeit wichtige Punkte im Bundesliga Abstiegskampf zu ergattern. Doch auch das Restprogramm spricht gegen den Fußballclub aus Berlin. Am 29. Spieltag fährt man zu Borussia Mönchengladbach, die nicht nur tollen Fußball spielen sondern auch noch auf die direkte Qualifikation zur Champions League hoffen. 0 Punkte. Zu Hause gegen den SC Freiburg könnte mit viel Glück 1 Punkt herausspringen, aber die Breisgauer haben einen Lauf und kämpfen ebenfalls gegen den Abstieg. Danach muss man zu Bayer Leverkusen, die unbedingt in die Europa League wollen und nach der Trainerentlassung von Robin Dutt sicherlich wieder anders auftreten. Auch hier – keine Punkte. Das wichtigste Spiel könnte zu Hause gegen Kaiserslautern sein. Wenn Hertha das Spiel verliert, steigen sie ab. Bei einem durchaus möglichen Dreier bleibt ein Funke Hoffnung. Spätestens am 33 Spieltag, beim Gastspiel auf Schalke 04, muss Hertha aber einsehen, dass die Reiseziele nächste Saison Aue und Paderborn heißen statt München und Dortmund.
3. Die Statistik
Auch die Statistik spricht gegen Otto Rehhagel und sein Team. In den letzten beiden Spielzeiten benötigte man immer mindestens 9 Siege und 31 Punkte um nicht direkt abzusteigen. Hertha hat aktuell 6 Siege und 26 Punkte. Bei dem Restprogramm und der Chancenverwertung eine schwierige Aufgabe. Gelingt den Berlinern es nicht gegen Freiburg, Kaiserslautern und Hoffenheim Punkte mindestens 5 Punkte zu holen, müssen die Fans erneut auf den sofortigen Wiederaufstieg in der nächsten Saison hoffen.
4. Der Manager
Michael Preetz (Quelle: Wikipedia)
Michael Preetz ist in Berlin mittlerweile nicht mehr unumstritten. Als Nachfolger von Dierter Hoeneß leitet er seit 2009 die sportlichen Geschicke der Hertha. Und seine Schaffenszeit ist durchaus diskussionswürdig.
Nachdem Lucien Favre die Berliner in der Saison 2008/2009 sogar auf Platz 4 führte, musste er zur neuen Saison nach 5 Niederlagen gehen. Friedhelm Funkel wurde für ein paar Monate geholt, um schließlich abzusteigen. Markus Babbel gelang der direkte Wiederauf 2010/2011 und landete zum 17. spieltag auf Tabellenplatz 11. Alles andere als eine schlechte Leistung. Das kurzfristige Intermezzo von Michael Skibbe (5 Niederlagen in Folge) war ebenso überraschend wie die Verpflichtung von Otto Rehhagel. Es macht den Eindruck, dass Michael Preetz entweder kein glückliches Händchen bei der Trainerwahl hat oder es kein wirkliches Konzept gibt, wie Hertha BSC Fußball spielen soll. Ohne Struktur, mit Entlassungen von guten Trainern (Favre, Babbel) und kurzfristigen Feuerwehrmännern (Funkel, Skibbe, Rehhagel) steigt die Hertha ab.
5. Der Trainer
Otto Rehhagel war ein großes Trainer. In den Jahren bei Werder Bremen, Kaiserslauten und als Nationaltrainer von Griechenland feierte der älteste Trainer der Bundesliga große Erfolge. Immer unter der Bedingung, dass er Zeit bekommt sein Team so aufzustellen wie er sich vorstellt. Jetzt ist die Situation eine andere. Das Team von Berlin ist jünger und unerfahrener als seine bisherigen Mannschaften. Er muss kurzfristig den Hebel umlegen und genau das kennt Otto Rehhagel nicht. Ohne Erfahrung im Abstiegskampf wird es verdammt schwer den drohenden Direktabstieg zu verhindern.
So leid es uns tut. Aber es deutet vieles daraufhin, dass die alte Dame das Oberhaus für eine weitere Saison verlassen muss. Vielleicht findet die Hertha aber auch den Schlüssel, um 5 Gründe für den Klassenerhalt zu finden.
Tags: Abstiegskampf > Bundesliga > Hertha BSC Berlin > Michael Preetz > Otto Rehhagel
Neues Logo, neues Wir
Posted on | März 24, 2012 | No Comments
Mittlerweile sind 573 Tage vergangen seitdem wir den ersten Blogeintrag unter stadion11.de veröffentlich haben. Um ehrlich zu sein, hatten wir oft wenig Lust das Blog mit Leben zu füllen. Ein Blog ist Arbeit, das haben wir gelernt. Jetzt wollen wir wieder am Ball bleiben. Um es kurz zu machen, es gibt zwei Neuerungen. Zum Neustart haben wir uns erstmal ein neues vernünftiges Logo zugelegt, das ihr ab sofort auch bei Facebook und Twitter findet. Außerdem wird es jetzt einmal die Woche einen Artikel zu einem aktuellen Fußballthema geben – national, international, auf dem Platz, neben dem Platz, ganz egal. Darüber hinaus werden wir über Facebook und Twitter weiterhin kurze Infos posten, so wie es gerade passt. Ohne festen Redaktionsplan. Dafür wieder mit mehr Spaß und Spontanität.

Scribble zum neuen Logo
Was sagt das Logo eigentlich aus? Die Logos, die man sich meistens am besten merken kann, sind die wirklich simplen Logos. McDonalds hat das große “M”, Mercedes den Stern, Nike den Haken, Coca Cola den eigenen Namen als Schriftzug. Wir wollten auch etwas einfaches. Also haben wir uns an unserem Namen orientiert. Stadion11. Ihr seht ein auf der Seite liegendes S, dass die Form eines Stadions hat. Grün und Blau haben wir als Farbe gewählt, um die Verbindung zwischen dem Fußballrasen unter freiem Himmel wieder zu geben. Und dank Dominik Kalberlah (www.kalberlah.com) sind wir mit der Umsetzung mehr als zufrieden.
Das soll es an dieser Stelle auch erstmal gewesen sein. Danke bisher für’s lesen und folgen, wir freuen uns auf alles was jetzt kommt.
Ein Eigentor mit der Hacke aus 30 Metern [VIDEO]
Posted on | September 7, 2011 | No Comments
Es gibt schon erstaunliche Ereignisse beim Fußball. Manchmal erleben wir Traumtore, brutale Fouls, emotionale Momente oder einfach unfassbar lustige Situationen. Schaut euch das nachfolgende Video einfach an. Sowas passiert wahrscheinlich nur alle paar Jahrzehnte einmal.
Wenn das Fußballstadion spricht [VIDEO]
Posted on | August 10, 2011 | No Comments
Was würdet ihr machen, wenn ihr gerade in eurem Heimstadion trainiert und plötzlich das Fußballstadion mit euch spricht. So geschehen in Argentinien bei dem Fußballclub Boca Juniors.
Schaut euch das Video am besten selbst an. Mehr Motivation und Emotion kann von einem Fußballstadion nicht ausgehen!
Die beste “Stadion-Elf” des ersten Spieltags:
Posted on | August 9, 2011 | No Comments
Ter Stegen – Pospech, Dante, Molinaro, Piszczek – Caligiuri, Kagawa, Götze, Großkreutz – Mölders, Rosenberg.
Was meint ihr dazu?
Poll: Finale der Frauen-WM
Posted on | Juli 14, 2011 | 2 Comments
Am Sonntag steigt in Frankfurt das Finale der Frauen-WM. Nach dem Aus der deutschen Mannschaft im Viertelfinale gegen Japan haben die Asiatinnen nach einem weiteren verdienten Sieg gegen Schweden das Finale erreicht. Dort treffen sie auf die US-Girls, die bei dem Spiel gegen Brasilien viele Sympathien bei den deutschen Fans gewonnen haben. Im Halbfinale setzten sich die Spielerinnen rund um Abby Wambach dann eindrucksvoll gegen unsere französischen Nachbarinnen durch. Sind die USA wirklich in der Favoritenrolle? Man könnte es meinen, denn als vor der WM über Titelanwärter geredet wurde, fielen die Namen Deutschland, Brasilien, USA oder England. Die Japanerinnen wurden eher als Geheimtipp gehandelt. Wie also ist Eure Meinung? Wer wird das Finale der Frauen-WM gewinnen?
Bier oder Prosecco?
Posted on | Juli 3, 2011 | No Comments
Seit nunmehr einer Woche läuft sie: Die Fußball-WM bei uns in Deutschland! Doch nicht Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger oder Mario Gomez sind die Protagonisten der Weltmeisterschaft – vielmehr muss man sich im Jahr 2011 die Namen Nadine Angerer, Kim Kulig oder Alexandra Popp merken. Doch hat die heimische Fußball-WM der Frauen wirklich das Zeug, zur Etablierung des an Eckkneipen-Stammtischen oft belächelten Sports der Damen beizutragen?
Angesichts 16 bis 18 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher und ersten Autokorsos könnte man Das meinen. Auf der anderen Seite: Für viele, vor allem männliche Fans, ist die Frauen-WM ein Lückenbüßer in der bundesligafreien Zeit – aber ein durchaus willkommener!
Wenn man sich anschaut, wer bei den Spielen der “Nationalelfen” einschaltet, stellt man überrascht fest: Ein Großteil der Zuschauer sind Männer – Frauen dagegen schalten eher weniger ein, wenn Birgit Prinz gegen den Ball tritt. Aber von weiblichem Desinteresse kann dagegen auch nicht gesprochen werden: Gerade in den Stadien ist es deutlich femininer geworden. Das bedeutet zwar nicht, dass Mann oder Frau sich an der Würstchen-Bude während der WM nun zwischen Prosecco oder Bier entscheiden müssen, führt aber zu einer deutlich entspannteren Atmosphäre auf den Rängen: Angefeuert wird nur das eigene Team – Pfiffe und Schmähgesänge dagegen hört man hier seltener. Natürlich: Spieltempo und -dynamik haben bei den Damen einfach ein anderes Niveau. ABER: In welcher Sportart ist es nicht der Fall, dass die Zeiten, Ergebnisse oder Leistungen der Männer besser sind als die der Frauen? Warum dieser ständige Vergleich zwischen Männer- und Frauenfußball? Ist es männliches Macho-Gehabe? Ist der männliche Fußballer neidisch auf die Damen, weil sie in steter Regelmäßigkeit Welt- und Europameistertitel holen während Özil und Co dauernd an den Spaniern scheitern?
Wir glauben: Man sollte nicht allzuviel in die Vergleiche zwischen Frauen- und Männerfußball hinein interpretieren. Bundesligatechnisch herrscht eben Sommerpause – und auch Sportjournalisten möchten in der spielfreien Zeit eben ihre Brötchen verdienen. Da kommt eine Frauen-Fußball-WM im eigenen Land gerade genau recht. Der mediale Hype, der sich auch auf viele Fans der DFB-Damen ausbreitete wird aber spätestens mit dem Bundesliga-Start der Männer wieder verloren gehen. Bis dahin aber, so nehmen wir an, hat die heimische WM zu einem kräftigen Schub für den Frauen-Fußball gesorgt: Sicherlich wird die WM einen Beitrag dazu leisten, dass sich mehr junge Mädchen PRO Fußball und CONTRA Pony entscheiden. Frauen-Fußball ist einfach populärer geworden. Unabhängig von den Männern.
Der alte FC Bayern München ist wieder da
Posted on | Juni 15, 2011 | 1 Comment
Und das unter zweierlei Gesichtspunkten. Früher war der FC Bayern München immer die Nummer 1 Adresse im deutschen Profifussball. Kaum ein Fussballer hätte in den letzten 15 Jahren ein Angebot des erfolgreichsten Klubs der Bundesligageschichte abgelehnt. Erfolg und Geld waren irgendwie selbstverständlich.
Aber der Umbruch kam anscheinend zu schnell. Mit Trainern wie Jürgen Klinsmann oder dem General Louie van Gaal wollte man die Jugend viel stärker in Fokus rücken und ein neues Verständnis von Fussball prägen. In der Phase voller Euphorie und Zuversicht ging das auch gut, Bayern München spielte stellenweise erfrischenden Fussball und brachte Talente wie Thomas Müller, David Alaba oder Holger Badstuber in deren Nationalmannschaften. Doch nach dem verlorenen Champions League Finale gegen Inter Mailand war alles weg. Die Leichtigkeit, die Freude, die Euphorie.
Die neue alte Bayern Ära

Gomez und Neuer (Quelle: www.fcbayern.de)
Nach einer Saison, die hätte wesentlich schlimmer hätte ausgehen können, kehrt zu den Tugenden des alten FC Bayern München zurück. Erfahrene, erfolgreiche Spieler werden verpflichtet. Ein Team bestehend aus Stars und vereinzelten Nachwuchsspielern wird für die Zukunft aufgebaut. Spieler, die internationale Erfahrung haben und darauf brennen für den FC Bayern zu spielen. Als neutraler Beobachter wird deutlich: Es gibt wieder ein Konzept. Die Abwehr war der Schwachpunkt, also wird genau dort umgebaut. Erinnern wir uns an die Saison mit Oliver Kahn und einer Abwehr mit Willy Sagnol, Lucio und Lahm.
Ich werfe 5 Euro ins Doppelpass Phrasenschwein, aber die Abwehr gewinnt Meisterschaften. Mit Manuel Neuer ist der derzeit beste Torwart der Welt in München gelandet und Rafinha wird die Abwehr zudem verstärken. Sollten sich die Spekulationen um einen Boateng, Vidal, Alex oder Takashi erhärten kann der FC Bayern München wieder gewinnen. Nicht nur Spiele, sondern vorallem Titel.
Tags: Aturo Vidal > FC Bayern > Fussball > Jerome Boateng > Manuel Neuer > Rafinha > Transfer > Vereinswechsel

