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Fußball bedeutet mehr als nur 22 Spieler die einem Ball nachlaufen

Fußball in Afrika – Unsere Eindrücke [Fotos]

Posted on | Juli 22, 2012 | Kommentare deaktiviert

Wenn wir in Deutschland über Fußball reden, diskutieren und spekulieren, dann hat das alles einen Hobby-Charakter. Wir regen uns zwar über Niederlage, vergebene Chancen oder grobe Fouls auf, aber Fußball ist die beste Nebensache der Welt. Kein lebenswichtiger Bestandteil für die meisten von uns. Als ich kürzlich in Tansania war hat man einen Unterschied gemerkt. Ohne Fußball wäre der Alltag der Afrikaner ein großes Stück trister. Fußball bringt Kindern Lebensfreude und – vielleicht sogar wichtiger – hält den Traum aufrecht irgendwann mit Fußball Geld zu verdienen.

Ich habe mich mit einigen Einheimischen unterhalten, gemeinsam hatten alle eine Sache: Sie wussten erstaunlich gut über die internationalen Fußballereignisse bescheid. Besonders die englische Liga und die deutsche Nationalmannschaft waren extrem bekannt. Das liegt vorallem daran, dass der einzige Sportsender die Lizenz für die englische Premier League hat. Daher ist es weniger erstaunlich, dass jeder zweite Mann ein Trikot von Arsenal London, Manchester United, Chelsea London oder Liverpool trägt.

Doch nicht nur das Tragen des Trikots gehört zum Alltag. Autos und Hausfassaden dienen zusätzlich als Demonstrationsfläche.

Einige Fotos direkt aus Afrika:

EURO 12 – Wer ist jetzt Favorit?

Posted on | Juni 11, 2012 | Kommentare deaktiviert

Der erste Spieltag ist vorbei. Und vorbei ist auch die Zeit eines klaren Favoriten auf den Europameistertitel. Bei Portugal waren nur Ronaldo und Nani in Ansätzen auffällig. Spanien kopiert Barcelona, hat aber keinen Messi im Team. Italien überrascht hingegen mit Kampfgeist und sogar spielerischen Mitteln. Bei den Niederlanden ging nur Gefahr von Robben und Snejder aus, wo war der Rest? England solide, Frankreich ist ohne Nasri und Ribery nicht vorhanden. Und Deutschland? Neuer und Hummels in Topform und Boateng sowie Khedira sehr ordentlich. Aber reicht das für uns?

Ja! Denn spielerisch gibt es für mich keinen klaren Favoriten. Keiner, der uns an die Wand spielen könnte. Und bei uns? Unsere Defensivabteilung hat überzeugt, die deutsche Verteidgung steht sicher. Das Steigerungpotenzial unseres Angriffs ist relativ groß. Gute Bedingung für Mittwoch und den Titelgewinn.

In diesem Sinne: Die Niederlande kann kommen!

EM-Verlosung

Posted on | Juni 9, 2012 | Kommentare deaktiviert

Passend zur EM hat Stadion11 für Euch eine tolle Verlosung parat! Um eins von drei Büchern von Fußball-Satiriker Arnd Zeigler zu gewinnen, möchten wir von Euch wissen:

Welcher Spieler schießt im Spiel Deutschland gegen Portugal heute Abend das erste Tor?

Postet Eure Antworten auf unserer Facebook-Fanpage www.facebook.com/stadion11

(Bei gleichen Nennungen entscheidet das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen)EM-Verlosung

EURO 2012 – Wo ist die Euphorie?

Posted on | Juni 8, 2012 | Kommentare deaktiviert

Nationalmannschaft

Quelle: facebook.com/dieNationalmannschaft

Heute startet die EURO 2012 in Polen. Aber wenn nicht alle möglichen Sportsender auf den Newsseiten, bei Twitter, Facebook und im TV darüber schreiben würden – ich würde es nicht merken. Wenn ich mich an die WM 2006 erinnere dann gab es zwei Wochen vor der WM kein anderes Thema. Jedes zweite Haus hatte eine Deutschlandfahne im Fenster hängen und Autos ohne Fahne wurden kurzerhand bestückt – auch wenn es das Auto eines Fremden war. Zugegebenermaßen: so eine Euphorie war einzigartig. Aber davon ist bis heute erstmal nicht viel übrig geblieben.

Und ich frage mich, warum? Die Behauptung aufzustellen, dass unsere Nationalmannschaft heute stärker ist, besseren Fußball spielt und jeden schlagen kann, ist kein großes Risiko mehr. Irgendwie weiß das jeder. Nicht ohne Grund will jeder endlich den Titel holen.  Die Euphorie müsste grenzenlos sein, so langsam überschwappen und wieder das Gefühl von 2006 hervorbringen. Tut sie aber nicht.

Vor sechs Jahren kam der Erfolg der Nationalmannschaft überraschend. Unerwartet. Wie der Phönix (oder eben Adler) aus der Asche. Und alle standen (zurecht) mit offenem Mund da, erstaunt über die Leistungsfähigkeit unserer Mannschaft. Der Phönix fliegt heute immer noch, strahlender denn je. Darüber sind sich alle bewusst. Aber um die Euphorie erneut zu entfachen, muss der Adler zum König des Himmels werden und sich die Krone aufsetzen.

In diesem Sinne: Los Deutschland, werdet Europameister! Ihr und wir haben es verdient.

Borussia Dortmund vs. Bayern München – Im Einzelvergleich

Posted on | April 11, 2012 | Kommentare deaktiviert

Von Alex Troll und Daniel Uebber

Heute steht das vorentscheidende Duell um die deutsche Meisterschaft zwischen Borussia Dortmund und Bayern München auf dem Programm. Das Team von Stadion11 ist schon gespannt auf das Spiel – für uns ist der Ausgang mehr als offen. Trotzdem haben wir uns an den Versuch gemacht, einmal die beiden Mannschaften zu vergleichen, um somit eine Prognose für das Spiel zu geben. Wir sind auf Eure Meinungen dazu gespannt!

Das Torwartduell

Manuel Neuer ist die unbestrittene Nummer Eins im Tor der deutschen Nationalelf, zeigte in dieser Saison aber einige Schwächen in wichtigen Partien, wie zum Beispiel in den Duellen gegen die Gladbacher Borussia. Zwar kassierte Roman Weidenfeller bisher drei Gegentreffer (22)  mehr als sein Kollege Neuer (19), dennoch spielt er die konstantere Saison. Zudem verhinderte er 14 Großchancen (Neuer 7) und parierte 75,9 Prozent aller Torschüsse (Neuer 69,8 %).

Gegentore Verh. Großchancen Geh. Schüsse
Weidenfeller 22 14 75,9%
Neuer 19 7 69,8%

Punkt BVB

Das Abwehrduell

Spannend wird es auch in der Abwehr. Bayern stellt mit nur 19 Gegentoren die sicherste Abwehr der Bundesliga, auch wenn die Dortmunder Spieler bis auf Schmelzer gegen Alaba bessere Zweikampfwerte aufweisen als die Bayernspieler, wie unsere Tabellen zusammenfassen:

Abwehr:

Gelbe / Rote Karten Ballkontakte Zweikämpfe
Piszczek 1 / 0 2.026 59,4%
Lahm 3 / 0 2.740 54,2%

Lahm gewinnt.

Gelbe / Rote Karten Ballkontakte Zweikämpfe
Hummels 1 / 0 2.091 67,3%
Boateng 3 / 1 1.633 63,6%

Hummels gewinnt.

Gelbe / Rote Karten Ballkontakte Zweikämpfe
Subotic 4 / 0 1.597 66,8%
Badstuber 4 / 0 2.298 66,1%

Subotic gewinnt.

Gelbe / Rote Karten Ballkontakte Zweikämpfe
Schmelzer 3 / 0 1.614 49,7%
Alaba 1 / 0 1.052 52,3%

Alaba gewinnt.

Punkt BVB

Das Mittelfeldduell

Das Mittelfeld stellt zweifelsohne das Prunkstück der Bayern dar. Mit Robben, Ribery, Schweinsteiger, Kroos und Müller haben die Münchener eine Personaldecke, die mit internationalen Topstars besetzt ist. Auch die Dortmunder müssen sich mit Kehl, Gündogan, Großkreutz und Kagawa nicht verstecken – bei ihnen besticht das Mittelfeld durch die Fähigkeit, schnell vor das gegnerische Tor zu kombinieren. Die Dortmunder sind weniger von individuellen Geistesblitzen abhängig wie die Bayern. Dennoch, ist das Mittelfeld der Münchender wohl stärker einzuschätzen, als das der Dortmunder, wie ein Blick auf die Statistik verrät:

Vorlagen Ballkontakte Zweikämpfe
Kehl 3 1.154 54,4%
Schweinsteiger 3 1.542 56,3%

Schweinsteiger gewinnt.

Vorlagen Tore Zweikämpfe
Gündogan 3 3 46,2%
Kroos 9 4 53,3%

Kroos gewinnt.

Vorlagen Tore Zweikämpfe
Großkreutz 6 7 42,6%
Ribery 18 11 47,2%

Ribery gewinnt.

Vorlagen Tore Zweikämpfe
Kagawa 9 12 34,7%
Robben 6 11 45,0%

Robben gewinnt.

Vorlagen Tore Zweikämpfe
Blaszczykowski 10 4 50,3%
Müller 13 4 42,7%

Kuba gewinnt.

Punkt Bayern

Sturm:

Das Sturmduell

19 Tore Lewandoswki, 25 Tore Gomez. Gerade der Münchener hat eine beeindruckende Torquote. So schießt er statistisch gesehen alle 88 Minuten ein Tor, während Robert Lewandowski 129 Minuten pro Torerfolg braucht. Dafür hat der Pole schon acht mal aufgelegt, während Gomez nur drei mal einen Assist verbuchen konnte. Trotzdem entscheidet Gomez das Duell für sich, dager auch hier:

Punkt Bayern

Tore Min pro Tor Vorlagen
Lewandowski 19 129,2 8
Gomez 25 88,8

Gesamtwertung: Der BVB hat leichte Vorteile (3:2), doch das Spiel ist völlig offen. Wer ist Eurer Meinung nach Favorit?

Hier die Prognose von FIFA 12:

Bayer und Dutt – Da stimmte die Chemie nicht

Posted on | April 2, 2012 | Kommentare deaktiviert

ein Feature von Mathias Günther und Daniel Uebber

Am Sonntagvormittag trennte sich Bundesligist Bayer 04 Leverkusen nach der fünften Niederlage in Folge von seinem Cheftrainer Robin Dutt. Die Amtszeit des „Wunschtrainers“ Dutt hatte nur 9 Monate Bestand. In dieser Zeit fand der gebürtige Kölner keinen Draht zur Mannschaft und lief bei den Fans aufgrund von diversen Aktionen ins Abseits.
Von Platz 2 ins Tabellen-Niemandsland?

Robin Dutt (Quelle: ran.de)

Robin Dutt und Bayer 04 - die Chemie stimmte nicht (Quelle: www.ran.de)

Letzte Saison hatte Bayer am 34. Spieltag das Ticket für die direkte Championslegaue-Qualifikation gebucht. Ein Ziel, dass Bayer seit sieben Jahre nicht mehr erreichen konnte. Jupp Heynckes schaffte es drei Faktoren zu verbinden: Spaßfußball und Erfolg, erreicht durch ein defensives Grundgerüst. Mit Arturo Vidal und Sami Hyypiä fielen jedoch  zwei wichtige Eckpfeiler der vergangen Spielzeit weg. Zwar wurde Vidals Transfer durch die Entwicklung Lars Benders kompensiert, aber ein erfahrener Abwehrrecke fehlte nun. Der einstige DFB-Juniorenspieler und heutige türkische Nationalspieler Ömer Toprak mag zwar Talent besitzen, doch um sich in der Königsklasse sowie der Spitzengruppe der Bundesliga erfolgreich etablieren zu können, braucht man heutzutage andere Kaliber – dies zeigte sich schon bei der peinlichen Pokalniederlage gegen Dynamo Dresden nach einer 3:0-Führung, spätestens aber nach dem 1:7 beim FC Barcelona. Gerüchten zu Folge soll Dante, der jetzt wohl zu den Bayern wechseln wird, im Sommer bereit gewesen sein, zu den Leverkusenern zu wechseln. Doch die sportliche Leitung um Rudi Völler und Geschäftsführer Holzhäuser lehnten eine Verpflichtung mit der Begründung “Dante passt nicht ins Spielsystem” ab, wie gemunkelt wird. Die Folge: Die Chance, mit Dante einen Stabilisator für die Abwehr zu verpflichten und gleichzeitig einen direkten Konkurrenten um die Championsleagueplätze zu ärgern, blieb ungenutzt.

Kommunikationsprobleme mit der Vereinsführung und den Fans
Robin Dutt ist in Leverkusen an zwei Problemen gescheitert. Zum einen wurde Dutt nicht wirklich warm mit den Fans der Werkself: 4.000 Dauerkarten-Besitzer der Werkself haben bereits ihr Abonnement gekündigt – auch, weil sie sich nicht mit Robin Dutt als Trainer ihres Vereins identifzieren konnten.  Hämische Sprechchöre gegen den Coach waren in der Rückrunde fast in jedem Heimspiel zu hören. Zum anderen hatte es sich Robin Dutt auch mit Teilen seiner Mannschaft, allen voran Michael Ballack, man erinnere sich an den legendären Satz “Es muss für jeden Spieler eine Ehre sein, bei Bayer 04 auf der Bank zu sitzen”, sowie der Bayerführungsetage um Rudi Voller und Wolfgang Holzhäuser verscherzt. Hatte Holzhäuser Dutt vor der Saison noch für 800.000 Euro vom SC Freiburg losgeeist, glaubte dieser nun nicht mehr daran, dass Dutt die sportliche Wende bei Bayer 04 Leverkusen einleiten konnte. Unverständnis sammelte der Trainer auch durch seine taktische Marschroute, mit nur einem Stürmer anzutreten: Da hat man mit Eren Derdiyok, Stefan Kießling und dem 9-Millionen-Einkauf André Schürrle drei brandgefährliche Stürmer in den Reihen, doch fand sich einer davon immer auf der Bank wieder.  André Schürrle spielte sogar auf der für ihn ungewohnten Position im rechten Mittelfed, wo der pfeilschnelle Spieler in den Augen der Fans verschenkt ist. Dazu läuft Renato Augusto seiner Form hinterher, Tranquillo Barnetta war lange Zeit verletzt.

Einwurf von Daniel Uebber

Gescheitert an den Erwartungen der Fans?

Robin Dutt wollte in Leverkusen nicht mehr “Zweiter” werden – er wollte etwas verändern, um die Meisterschaf mitspielen. Ist er letztendlich an diesem Anspruch gescheitert? Fakt ist: Bayer Leverkusen ist noch mitten drin im Rennen um die Europaleague-Plätze. Dortmund und Bayern sind momentan auf einem Level, an das kein Bundesligateam herankommt. Auch nicht Bayer Leverkusen in Topform – auch wenn man die Bayern in deren Schwächephase diese Saison schlagen konnte. Bayer Leverkusen befindet sich auf einem Tabellenplatz, der letztendlich dem Potenzial der Mannschaft gerecht wird.

Short shout from S11:

Die Chemie stimmte nicht: Dutt’s Aus bei Bayer ist die Folge von Missverständnissen zwischen Coach, Fans und Vereinsführung. by MathesG und Daniel_Uebber

5 Gründe, warum Hertha BSC absteigt

Posted on | April 1, 2012 | Kommentare deaktiviert

Die alte Dame hat es nicht leicht. Tabellenplatz 17, ratlose Spieler und verzweifelte Fans. Viel schlimmer ist aber: Eine Besserung der Situation ist nicht abzusehen. Zwar hat sich die Mannschaft beim Sieg gegen Mainz und der Niederlage gegen Wolfsburg phasenweise als Bundesliga tauglich präsentiert, fünf Gründe sprechen dennoch für den Abstieg von Hertha BSC Berlin.

1. Die Chancenverwertung vor dem Tor

Das Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg hätte auch 6:1 für den Hauptstadtclub ausgehen können. Rafael (7 Min.), Ben-Hatira (53 Min.), Hubnik (60 Min.) Lasogga (64 Min.) und Ramos (68 Min und 73 Min.) vergaben sechs Großchancen für Hertha BSC. Und das Phrasenschwein kann bezeugen, dass es sich rächt, wenn man die Tore nicht macht. Nach dem 1:3 in der 77 Minute brach das Team von Otto Rehhagel schließlich zusammen. Die Chancenverwertung wird sich bis zum Saisonende wohl nicht dramatisch verbessern.

2. Das Restprogramm

Die Hertha hat noch sechs Spiele vor sich. Sechs mal die Möglichkeit wichtige Punkte im Bundesliga Abstiegskampf zu ergattern. Doch auch das Restprogramm spricht gegen den Fußballclub aus Berlin. Am 29. Spieltag fährt man zu Borussia Mönchengladbach, die nicht nur tollen Fußball spielen sondern auch noch auf die direkte Qualifikation zur Champions League hoffen. 0 Punkte. Zu Hause gegen den SC Freiburg könnte mit viel Glück 1 Punkt herausspringen, aber die Breisgauer haben einen Lauf und kämpfen ebenfalls gegen den Abstieg. Danach muss man zu Bayer Leverkusen, die unbedingt in die Europa League wollen und nach der Trainerentlassung von Robin Dutt sicherlich wieder anders auftreten. Auch hier – keine Punkte. Das wichtigste Spiel könnte zu Hause gegen Kaiserslautern sein. Wenn Hertha das Spiel verliert, steigen sie ab. Bei einem durchaus möglichen Dreier bleibt ein Funke Hoffnung. Spätestens am 33 Spieltag, beim Gastspiel auf Schalke 04, muss Hertha aber einsehen, dass die Reiseziele nächste Saison Aue und Paderborn heißen statt München und Dortmund.

3. Die Statistik

Auch die Statistik spricht gegen Otto Rehhagel und sein Team. In den letzten beiden Spielzeiten benötigte man immer mindestens 9 Siege und 31 Punkte um nicht direkt abzusteigen. Hertha hat aktuell 6 Siege und 26 Punkte. Bei dem Restprogramm und der Chancenverwertung eine schwierige Aufgabe. Gelingt den Berlinern es nicht gegen Freiburg, Kaiserslautern und Hoffenheim Punkte mindestens 5 Punkte zu holen, müssen die Fans erneut auf den sofortigen Wiederaufstieg in der nächsten Saison hoffen.

4. Der Manager

Michael Preetz (Quelle: Wikipedia)

Michael Preetz (Quelle: Wikipedia)

Michael Preetz ist in Berlin mittlerweile nicht mehr unumstritten. Als Nachfolger von Dierter Hoeneß leitet er seit 2009 die sportlichen Geschicke der Hertha. Und seine Schaffenszeit ist durchaus diskussionswürdig.

Nachdem Lucien Favre die Berliner in der Saison 2008/2009 sogar auf Platz 4 führte, musste er zur neuen Saison nach 5 Niederlagen gehen. Friedhelm Funkel wurde für ein paar Monate geholt, um schließlich abzusteigen. Markus Babbel gelang der direkte Wiederauf 2010/2011 und landete zum 17. spieltag auf Tabellenplatz 11. Alles andere als eine schlechte Leistung. Das kurzfristige Intermezzo von Michael Skibbe (5 Niederlagen in Folge) war ebenso überraschend wie die Verpflichtung von Otto Rehhagel. Es macht den Eindruck, dass Michael Preetz entweder kein glückliches Händchen bei der Trainerwahl hat oder es kein wirkliches Konzept gibt, wie Hertha BSC Fußball spielen soll. Ohne Struktur, mit Entlassungen von guten Trainern (Favre, Babbel) und kurzfristigen Feuerwehrmännern (Funkel, Skibbe, Rehhagel) steigt die Hertha ab.

5. Der Trainer

Otto Rehhagel war ein großes Trainer. In den Jahren bei Werder Bremen, Kaiserslauten und als Nationaltrainer von Griechenland feierte der älteste Trainer der Bundesliga große Erfolge. Immer unter der Bedingung, dass er Zeit bekommt sein Team so aufzustellen wie er sich vorstellt. Jetzt ist die Situation eine andere. Das Team von Berlin ist jünger und unerfahrener als seine bisherigen Mannschaften. Er muss kurzfristig den Hebel umlegen und genau das kennt Otto Rehhagel nicht. Ohne Erfahrung im Abstiegskampf wird es verdammt schwer den drohenden Direktabstieg zu verhindern.

So leid es uns tut. Aber es deutet vieles daraufhin, dass die alte Dame das Oberhaus für eine weitere Saison verlassen muss. Vielleicht findet die Hertha aber auch den Schlüssel, um 5 Gründe für den Klassenerhalt zu finden.

Neues Logo, neues Wir

Posted on | März 24, 2012 | Kommentare deaktiviert

Das neue stadion11 LogoMittlerweile sind 573 Tage vergangen seitdem wir den ersten Blogeintrag unter stadion11.de veröffentlich haben. Um ehrlich zu sein, hatten wir oft wenig Lust das Blog mit Leben zu füllen. Ein Blog ist Arbeit, das haben wir gelernt. Jetzt wollen wir wieder am Ball bleiben. Um es kurz zu machen, es gibt zwei Neuerungen. Zum Neustart haben wir uns erstmal ein neues vernünftiges Logo zugelegt, das ihr ab sofort auch bei Facebook und Twitter findet. Außerdem wird es jetzt einmal die Woche einen Artikel zu einem aktuellen Fußballthema geben – national, international, auf dem Platz, neben dem Platz, ganz egal. Darüber hinaus werden wir über Facebook und Twitter weiterhin kurze Infos posten, so wie es gerade passt. Ohne festen Redaktionsplan. Dafür wieder mit mehr Spaß und Spontanität.

Scribble zum neuen Logo

Scribble zum neuen Logo

Was sagt das Logo eigentlich aus? Die Logos, die man sich meistens am besten merken kann, sind die wirklich simplen Logos. McDonalds hat das große “M”, Mercedes den Stern, Nike den Haken, Coca Cola den eigenen Namen als Schriftzug. Wir wollten auch etwas einfaches. Also haben wir uns an unserem Namen orientiert. Stadion11. Ihr seht ein auf der Seite liegendes S, dass die Form eines Stadions hat. Grün und Blau haben wir als Farbe gewählt, um die Verbindung zwischen dem Fußballrasen unter freiem Himmel wieder zu geben. Und dank Dominik Kalberlah (www.kalberlah.com) sind wir mit der Umsetzung mehr als zufrieden.

Das soll es an dieser Stelle auch erstmal gewesen sein. Danke bisher für’s lesen und folgen, wir freuen uns auf alles was jetzt kommt.

Alex und Daniel

Ein Eigentor mit der Hacke aus 30 Metern [VIDEO]

Posted on | September 7, 2011 | Kommentare deaktiviert

Es gibt schon erstaunliche Ereignisse beim Fußball. Manchmal erleben wir Traumtore, brutale Fouls, emotionale Momente oder einfach unfassbar lustige Situationen. Schaut euch das nachfolgende Video einfach an. Sowas passiert wahrscheinlich nur alle paar Jahrzehnte einmal.

Wenn das Fußballstadion spricht [VIDEO]

Posted on | August 10, 2011 | Kommentare deaktiviert

Was würdet ihr machen, wenn ihr gerade in eurem Heimstadion trainiert und plötzlich das Fußballstadion mit euch spricht. So geschehen in Argentinien bei dem Fußballclub Boca Juniors.

Schaut euch das Video am besten selbst an. Mehr Motivation und Emotion kann von einem Fußballstadion nicht ausgehen!

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